kappadokienweb.de


Direkt zum Seiteninhalt

Derinkuyu

Orte

Die bekannteste aller unterirdischen Städte

Räumlichkeiten in der dritten Etage der unteridischen Stadt Derinkuyu

Diese bekannteste unterirdische Stadt liegt im Landkreis Derinkuyu der Provinz Nevsehir. Sie wurde zur Zeit der Verbreitung des Christentums durch Aushöhlung der weichen unterirdischen Gesteine errichtet und diente zur Verteidigung und auch als Versteck.

Man vermutet ihre Errichtung zwischen dem 6. und 10. Jh.v.Chr. Links und rechts von schmalen Gängen und Übergängen befinden sich die Räume. Die Städte ist mit verzweigten Belüftungsschächten versehen, und verfügt über Kapellen und einen Brunnen.

Die unterirdischen Städte Kaymakli, Mazi, Derinkuyu und Özkonak boten den Christen besonders im 7. Jh. Zuflucht vor ihren Verfolgern. In diesen sicheren Verstecken sind sie römischen Verfolgern ebenso wie arabischen Invasoren und byzantinischen Bilderstürmern entkommen. Diese Städte waren mit allen Erforderlichkeiten des täglichen Lebens - Vorratslager, Tierställe, Schlafräume, Gemeinschaftsküchen, Andachtsstätten usw.- sowie einer hervorragendem Belüftungsanlage und einem interessanten Kommunikationssystem ausgerüstet. Heutzutage sind in einigen unterirdischen Städten mehrere Etagen freigelegt und beleuchtet worden und können besichtigt werden. Der Besuch einer unterirdischen Stadt ist der Höhepunkt jeder Reise nach Kappadokien.


Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus überarbeitet von Peter Kaiser


Türkei - das Land mit den unbegrenzten Möglichkeiten | info@kappadokienweb.de

Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü