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Nevsehir

Orte

Das Museum und die Gegend von Nevsehir

Nevsehir in Kappadokien ist auch im Winter atemberaubend schön und interessant

Die Gründung eines Museums in Nevsehir wurde im Jahre 1967 verwirklicht. Mit dieser Gründung kam die vor vielen Jahren vernachlässigte Umweltplanung der Höhlenstätten, die Restaurierung der Kirchen sowie die Reinigung und Beleuchtung der unterirdischen Städte auf die Tagesordnung.

Die Idee der Gründung eines Museums wurde seinerzeit vom Direktor der Zentralbibliothek Hamit Özalp vorgeschlagen. Özalp widmete einen Raum der Bibliothek den historischen Werken, die er in den Jahren 1963 – 1964 in der Umgebung gesammelt hatte. Die Tätigkeit Özalps blieb nicht ergebnislos. Im Jahre 1966 wurde seitens der Generaldirektion für Museen und historische Werke die Gründung eines Museums in Nevsehir beschlossen.

In Nevsehir stehe auch die von den Karamanen gebaute Ürgüp-Taskinpasa-Moschee und die Karawansereien: Sarihan und Saruhan.

Das Asevi (Volksküche) und die Sübyan Mektebi (Sübyan Schule) als Teil des Damat Ibrahim Pasa Komplexes wurden restauriert um als Museum zu dienen. Gegen Ende des Jahres 1966 wurden die Ausstellungsarbeiten beendet und im Jahre 1967 wurde es als Damat Ibrahim Pasa Museum für Archäologie und Ethnografie für Besucher geöffnet. Im Jahre 1987 wurde es an ihren heutigen Platz der Kultursiedlung übersiedelt. Das Museum verfügt über zwei Ausstellungsräume, einer für archäologische der andere für ethnografische Werke.

Nach der Werkzählung des Nevsehir Museums im Jahre 1997 befinden sich in diesem Museum 2.854 archäologische, 3.210 ethnografische Werke, 6.914 Stück Münzen, 2 Tafeln, 93 Siegel und Siegeldrucke, 87 Stück handgeschriebene Bücher; also insgesamt 13.160 Werke.

Innerhalb der Grenzen der Provinz Nevsehir befinden sich zwei militärische, 69 religiöse und kulturelle und 287 zivile architektonische Gebäude, also insgesamt 358 registrierte Gebäude. Darüber hinaus weist die Region 33 archäologische, 3 städtische, 4 historische und 8 natürliche Schutzgebiete auf.


Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus, überarbeitet von Peter KaiserBildquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus


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