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Nigde

Orte

Die Stadt am Fluss Kizilirmak

In einer unterirdischen Stadt bei Nigde (Foto: Ministerium für Kultur und Tourismus)

Nigde, das Nahita der Hethiter, liegt in einem Tal an der alten Handelsroute durch Anatolien zum Mittelmeer. Die Burg von Nigde verdankt ihre frühe Form den Seldschuken. Die Alaeddin-Moschee stammt aus derselben Periode. Aus dem 14. Jh. und der mongol-ischen Herrschaft stammen auch die Sungur Bey-Moschee und das Hüdavend Hatun-Kümbet, letzteres ein klassisches Beispiel anatolischer Grab-malsarchitektur. Die Ak-Medresse aus dem 15. Jh. ist heute archäologischer Museum. 10 km hinter der Stadt steht Eskigümüs, ein byzantinisches Kloster mit einer Säulenkirche und sehr gut erhaltenen Fresken aus dem 10. und 11. Jh.

Südlich von Nigde liegt Bor, eine hethitische Gründung. Zu den historischen Bauten gehören seldschukische Alaeddin-Moschee und der osmanische Bedesten. Wenn man in südlicher Richtung weiterfährt, kommt man nach Kemerhisar, der römischen Stadt Tyana. Einige Kilometer weiter befindet sich hethitische Ruinen und ein Aquädukt aus römischer Zeit.

Textquelle: Ministerium für Kultur und Tourismus, überarbeitet von Peter Kaiser


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